Die Honigbiene

Ein faszinierendes Volk aus
Königin, Arbeiterinnen und Drohnen

Honigbienen leben in einem hoch organisierten Volk. Jede Biene hat ihre Aufgabe – Vom Reinigen der Wabe über die Brutpflege bis zum Sammeln von Nektar, Pollen und Wasser.

Apis mellifera –
die westliche Honigbiene

Die westliche Honigbiene, Apis mellifera, ist die Bienenart, die in der Imkerei am häufigsten gehalten wird. Sie lebt in großen sozialen Völkern und spielt eine wichtige Rolle bei der Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen.

 

 

 

 

Das Bienenvolk

Königin

Die Königin legt die Eier und sorgt durch Duftstoffe für den Zusammenhalt des Volkes

Arbeiterin

Arbeiterinnen übernehmen fast alle Arbeiten im Volk:
Brutpflege, Wabenbau, Reinigung, Verteidigung und Sammelflüge.

Drohn

Drohnen sind die männlich Bienen. Ihre Aufgabe ist die Begattung junger Königinnen. 

Das Leben einer Arbeiterin

1. Ei

Die Königin legt ein befruchtetes Ei aus dem eine Arbeiterin entsteht.

2. Larve

Die Larve wird von Abeiterinnen gefüttert und gepflegt.

3. Puppe

In der verdeckelten Zelle entwickelt sich die junge Biene weiter.

4. Schlupf

Nach 21 Tagen schlüpft die Arbeiterin.

5. Stockbiene

Sie arbeitet zunächst im Stock. Füttert und pflegt die Brut, reinigt den Stock, baut Waben und bewacht.    

6. Sammelbiene

Als Sammelbiene verlässt sie im letzten Lebensabschnitt den Stock um all das zu sammeln, was das Volk braucht.

Was Bienen sammeln

Nektar

Aus Nektar ensteht im Bienenvolk Honig.

Pollen

Pollen ist eine wichtige Eiweißquelle für die Brut

Wasser

Wasser wird unter anderem gebraucht um das Klima im Stock zu regulieren.

Pflanzenharz

Aus Pflanzenharzen stellen Bienen Propolis her.

Warum sind Bienen wichtig

Bienen bestäuben viele Blüpflanzen. Dadurch tragen sie zur Bildung von Früchten und Samen bei. Neben Honigbienen leisten auch Wildbienen, Hummeln und viele andere Insekten einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung.

 

 

 

Bienen helfen – was jeder tun kann

Blühende Pflanzen setzen

Heimische Blüpflanzen bieten Nahrung für viele Insekten.

Wasserstellen schaffen

Eine flache Schale mit Wasser und etwas Moss darin hilft, besonders im Sommer.

Auf Pestizide verzichten

Ein naturnaher Garten schützt Bienen und andere Insekten.

Wilde Ecken lassen

Totholz, Natursteinmauern und ungemähte Bereiche bieten Lebensraum und Schutz.

Apis mellifera – die westliche Honigbiene

Apis mellifera ist die westliche Honigbiene und eine der am weitesten verbreiteten und wirtschaftlich wichtigsten Bienenarten der Welt. Die Art stammt aus Europa, Afrika und dem Nahen Osten und hat sich aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit an verschiedene Umgebungen auf der ganzen Welt verbreitet.

Apis mellifera wird von Imkern zur Honigproduktion, zur Bestäubung von Nutzpflanzen und zur Herstellung von Bienenprodukten wie Propolis und Bienenwachs gehalten. Es ist auch eine wichtige Bestäuberin für viele Wild- und Kulturpflanzen, einschließlich Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüsepflanzen.

Die westliche Honigbiene lebt in sozialen Kolonien mit einer Königin, Arbeiterinnen und Drohnen. Die Königin ist die einzige reproduktive Biene im Bienenstock und legt alle Eier. Die Arbeiterinnen sammeln Nektar, Pollen und Wasser, kümmern sich um die Brut und den Bienenstock und produzieren Honig, Wachs und andere Bienenprodukte. Die Drohnen haben keine stacheligen und sind für die Fortpflanzung zuständig.

Apis mellifera ist jedoch durch verschiedene Faktoren bedroht, darunter Parasiten wie die Varroa-Milbe, Pestizide, Verluste von Lebensräumen und Krankheiten. Die Erhaltung der Art und die Verbesserung ihrer Überlebensfähigkeit sind daher wichtige Ziele für Imker, Wissenschaftler und Umweltschützer.

Der Lebenszyklus einer Arbeiterin

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